Neuer PrÀsident der SP Birsfelden

An der 101. Jahresversammlung der Birsfelder Sozialdemokraten wĂ€hlten die Anwesenden Florian Schreier zum neuen SektionsprĂ€sidenten. An der Generalversammlung der Birsfelder Sozialdemokraten wurden die statutarischen GeschĂ€fte speditiv erledigt, die einzelnen Jahresberichte diskussionslos angenommen. Zustimmung erhielten die … Weiterlesen

Aufruf zum 1. Mai

Zentrale Themen an den diesjĂ€hrigen Mai-Feiern werden Löhne und Renten sein. Basler Gewerkschaftsbund (BGB) und Gewerkschaftsbund Baselland (GBBL) schreiben: Ein Prozent der Schweizer Bevölkerung besitzt mehr als die restlichen 99 Prozent zusammen. Doch anstatt diese … Weiterlesen

Schöner leben, mehr haben

Thomas Buomberger, Peter Pfrunder (Hrsg.), Limmat Verlag, ZĂŒrich 2012, 54 Franken (www.limmatverlag.ch). Die 50er-Jahre in der Schweiz im Geiste des Konsums, 155 Seiten, Text auf blauem Papier, 114 Seiten Bilder auf weissem Papier, unprĂ€tentiös im Format A4 und darin kompakt und prĂ€zis die Schweiz, in der die Nachkriegsgeneration aufgewachsen ist.

Die zehn Autorinnen und Autoren lassen die 50er-Jahre vom Kriegsende 1945 bis zur Expo 1964 dauern, eine Dehnung, die plausibel erscheint. WĂ€hrend dieser 19 Jahre, die ganz unter dem Verdikt des Kalten Krieges stehen, ringen in der Schweiz zwei KrĂ€fte miteinander, die fast paradox umgekehrt auf die beiden WeltmĂ€chte bezogen erscheinen. Auf der einen Seite findet sich ein autoritĂ€rer Konservatismus mit fast sowjetisch anmutendem StaatsverstĂ€ndnis, auf der anderen Seite lockt der «American Way of Life», das Versprechen eines Konsumschlaraffenlandes mit Auto (Thomas Buomberger), KĂŒhlschrank und anderen Haushaltswundern (Beatrice Schumacher), Unterhaltung zwischen Boulevard und Hörspiel (Edzard Schade und Adrian Scherrer) und dazu Schlager, Jazz und Halbstarke (Samuel Mumenthaler).

Ein in kleinbĂŒrgerlicher Enge gefangenes «Schlaraffia » (Georg Kohler) ist es, und erst die 68er werden es in den Hedonismus der kleinbĂŒrgerlichen Selbstverwirklichung ĂŒberfĂŒhren – oder zu ĂŒberfĂŒhren versuchen (Peter Pfrunder). An Georg Kohlers EinfĂŒhrung anknĂŒpfend finden sich im Buch drei weitere nicht primĂ€r auf den Konsum bezogene BeitrĂ€ge. Sie handeln von «dezentem Sexappeal» und «eklatanter Diskriminierung» (Elisabeth Joris), vom Sturmgewehr 57 als Fundament der Armee (Benedikt Loderer) und von der italienischen Einwanderung als «durchleuchteter unsichtbarer Arbeitskraft» (Gianni D’Amato). Roger Monnerat

Ostern

Die Auslagen der GeschĂ€fte sind mit Schocki-Eiern und mit Hasen angefĂŒllt. Der Auto-Reiseverkehr ist merklich gestiegen, und wie immer vor Ferien- und Feiertagen auch der Benzinpreis. Zeitungen und Zeitschriften beschreiben FĂ€rbe- und Malanleitungen fĂŒr Eier. … Weiterlesen