SP-KandidatInnen wählen – Zukunft wählen

Leserbrief der SP Birsfelden zu den Gemeindewahlen vom 28. Februar 2016 für den die Ausgabe des Birsfelder Anzeigers vom 26. Februar 2016

Désirée Jaun und Regula Meschberger in den Gemeinderat

Désirée Jaun und Regula Meschberger in den Gemeinderat

Am Wochenende sind Gemeindewahlen. Unsere 2 GR-Kandidatinnen Regula Meschberger und Désirée Jaun stehen zu ihrer Partei und deren Politik. Birsfelden soll ein attraktiver Wohnort bleiben und zu einem attraktiven Arbeitsort werden. Zudem soll sich Birsfelden trotz Geldmangel zu einer ökologisch und sozial nachhaltigen Gemeinde weiterentwickeln.

Die GK-KandidatInnen der SP Lukas Märki, Kevin Somlo, Desirée Jaun, Burkhard Frey, Ramiro Saveedra, Florian Schreier, Christoph Weder und Gabriela Lagger, stehen vollumfänglich ein für Fairness in allen Belangen. Es soll politisch fair verhandelt werden, Menschen mit kleinem Einkommen und Ausländer sollen fair behandelt werden, Jugendliche sollen als Gesprächspartner mit ihren Anliegen ernst genommen werden und auch mit der Umwelt soll, auch in finanziell schwierigen Zeiten , umgegangen werden.

Kandidierende für die Gemeindekommission

Kandidierende für die Gemeindekommission

Die kandidierenden Mitglieder der SP Birsfelden stehen in der Gemeindepolitik ein für Nachhaltigkeit in finanziellen, sozialen und ökologischen Belangen. Als SP-Mitglieder stehen sie ein für ein NEIN zur Durchsetzungsinitiative, ein NEIN zur 2. Gotthardröhre, ein NEIN zur konservativen Initiative gegen die Heiratsstrafe und ein JA zur Spekulationsstoppinitiative.

Wer SP wählt, bekommt Zukunft.

— Vorstand SP Birsfelden

Mit dem Essen spielt man nicht!

Dieser Leserinnenbrief zur Spekulationsstopp-Initiative von Désirée Jaun erschien am 12. Februar 2016 im Birsfelder Anzeiger.

Schon von klein auf wurde uns das beigebracht. Doch leider halten sich viele Spekulierende nicht an diesen einfachen Grundsatz. Mit dem Hunger vieler Menschen verdienen einige wenige viel Geld. Diesem widerlichen Vorgehen will die Spekulationsstopp-Initiative ein Ende setzen. Die Initiative möchte Finanzspekulationen auf Agrarrohstoffe und Nahrungsmittel verbieten, da diese die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben können. Zugleich ist in der Initiative aber auch festgehalten, dass es für Bauern auch nach Annahme der Initiative möglich ist, ihre Ernten preislich abzusichern. Grundnahrungsmittel sind keine Produkte, auf die verzichtet werden können, sondern sie bilden die Lebensgrundlage. Deshalb müssen dafür strenge Regeln gelten. Dass solch ein Verbot in der Schweiz nichts bewirken würde, ist eine faule Ausrede. Auch wenn die Schweiz ein kleines Land ist, hat sie als wichtiger Finanzplatz eine weltweite Bedeutung. Also machen wir doch den Anfang und setzen ein Zeichen im Kampf gegen den Hunger auf dieser Welt. Sagen wir am 28. Februar JA zur Spekulationsstopp-Initiative und beenden dieses Spiel!

Freude herrscht

Dieser Leserbrief zu den Gemeindewahlen vom 28. Februar 2016 von Walter Märki erschien am 5. Februar 2016 im Birsfelder Anzeiger.

Nach bald 17 Jahren im Amt als Gemeinderat habe ich mich entschlossen, nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zu kandidieren. Dies nicht, wie gemunkelt wird, wegen Amtsmüdigkeit sondern weil ich Grossvater geworden bin und mehr Zeit dafür und für den familieneigenen Rebberg haben möchte. Freude herrscht darüber dass sich Regula Meschberger wieder zur Verfügung stellt. Somit ist das soziale Gewissen im Gemeinderat weiterhin gesichert. Ich durfte Regula Meschberger als sehr kritische Kollegin mit einer grossen Dossiersicherheit erleben. Darum kann ich Regula Meschberger bestens zur Wiederwahl empfehlen.

Freude herrscht auch über die Kandidatur von Désirée Jaun. Mit ihr hält die junge Generation Einzug im Gemeinderat. Désirée Jaun ist engagiert und hält den älteren Mitgliedern in der SP auch mal den Spiegel vor. Als engagierte Politikerin in der Gemeindekommission und in der Geschäftsprüfungskommission macht sie ihren Weg in der Kommunalpolitik. Mir persönlich bereitet es grosse Freude, jungen engagierten Menschen die Mitverantwortung für die Zukunft von Birsfelden zu übergeben. Ich freue mich, wenn Sie Désirée Jaun und Regula Meschberger auf den Wahlzettel schreiben.

Nein zur zweiten Gotthardröhre

Dieser Leserbrief zu den Abstimmungen vom 28. Februar 2016 von Heiner Lenzin erschien am 5. Februar 2016 im Birsfelder Anzeiger.

Seit 1994 ist der Alpenschutz-Artikel in der Verfassung verankert. Der Auftrag der mit diesem Abstimmungsresultat verbunden ist, steht diametral zur geplanten 2. Autobahnröhre durch den Gotthard. Der Bund hat zudem seit 2009 auf 2.75 Mrd. Franken LSVA-Einnahmen verzichtet. Die LSVA wurde eingeführt, um einen finanziellen Anreiz für die Verlagerung der Transporte von der Strasse auf die Schiene zu schaffen.

Studien belegen, dass sich durch eine 2. Gotthardröhre der Lastwagenverkehr verdoppeln würde (statt Brenner-Route) und dass somit die Wirtschaftlichkeit der NEAT völlig in Frage gestellt würde. Es liegen pfannenfertige Lösungen vor, wie die unbestrittenermassen nötige Sanierung des bestehenden Tunnels 3 Mrd. Franken billiger zu haben wäre und die geforderte Sicherheit im Tunnel wäre erst noch früher da. Alle diese Fakten sind bekannt, aber es scheint bei diesem gigantischen Projekt offenbar nicht nur um die Sanierung des Tunnels, sondern vor allem um die Sanierung der Bau- und Lastwagenlobby zu gehen. Verlierer wären auch unsere Umwelt und unsere Gesundheit, speziell in Uri und im Tessin.

Deshalb stimme ich am 28. Februar Nein zur Änderung des Strassentransitverkehrs im Alpengebiet (STVG) (Sanierung Gotthard‑Strassentunnel).