Richtig bauen dient der Lebensqualität

Was heisst «richtig bauen»? Weshalb dient energetisch sinnvoll bauen dem Klimaschutz? Und weshalb ist der Schutz des Klimas wichtig für den Erhalt von Lebensqualität?

Diesen Fragen sind das Publikum und die Referentin Désirée Jaun und der Referent Eric Nussbaumer an der Veranstaltung in der Aula Kirchmatt nachgegangen.

Désirée Jaun zeigte auf, dass Birsfelden die Chance hat, im Zentrum ein Quartier zu bauen, das nicht einfach Wohnraum bietet, sondern ökologisch so sinnvoll ist, dass die ganze Bevölkerung davon profitieren kann. Eric Nussbaumer hielt fest, dass heute absolut ohne fossile Energie gebaut werden kann. Eine neue Überbauung bietet die Möglichkeit, die Photovoltaik so einzusetzen, dass sich das Quartier selber versorgen kann.

In der Diskussion wurde zudem deutlich, dass das Thema Mobilität in die kommenden Quartierpläne miteinbezogen werden muss. Gerade im Zentrum besteht eine ideale Situation in Bezug auf den öffentlichen Verkehr. In der Schweiz gibt es Beispiele von Überbauungen, in denen die Miete einer Wohnung daran geknüpft ist, dass kein Auto vorhanden ist. Solche Überlegungen sollten auch in Birsfelden gemacht werden.

Désirée Jaun, die auf der Liste 2 für den Nationalrat kandidiert, und Eric Nussbaumer, der für den Ständerat kandidiert, zeigten an der Veranstaltung, dass ihnen der Erhalt der Lebensqualität für uns und die kommenden Generationen wichtig ist und dass konkrete Taten notwendig sind.

― Regula Meschberger

Kathrin Schweizer in den Regierungsrat

Vier Jahre lang war die SP nicht im Regierungsrat vertreten. Das entspricht nicht dem Konkordanz-Gedanken in unserem politischen System. Konkordanz heisst, dass die wichtigen politischen Parteien in der Regierung vertreten sind und gemeinsam Lösungen suchen, diskutieren und dann auch entscheiden.

Dabei ist es durchaus möglich, dass nicht alle Vertreterinnen und Vertreter mit dem Entscheid einverstanden sind. Die Erfahrung zeigt aber, dass jene Lösungen nachhaltig sind, die von allen gemeinsam erarbeitet worden sind und mitgetragen werden.

Damit auch im Kanton Baselland wieder gute nachhaltige Lösungen erarbeitet und gefunden werden, braucht es die SP im Regierungsrat. Kathrin Schweizer ist die Garantin für Entscheide, welche die Anliegen der Bevölkerung ernst nehmen.

In den letzten Jahren wurde zwar viel gesprochen von Strategien unter anderem auch in Bezug auf die Armut. Konkrete Umsetzungen sind aber nicht in Sichtweite. Im Gegenteil, Familien mit tiefen und mittleren Einkommen werden vermehrt zur Kasse gebeten. Das geht auf die Dauer nicht gut. Regierungsrat und Landrat haben Verantwortung für die ganze Bevölkerung zu übernehmen. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen braucht es die SP mit Kathrin Schweizer in der Regierung.

Angst vor Sammelfächern?

Dieser Leserinnenbrief zu den Bildungsvorlagen vom 5. Juni 2016 von Regula Meschberger erschien in der Ausgabe des Birsfelder Anzeigers vom 13. Mai 2016.

Im Bildungsgesetz sollen alle Fächer, die in der Sekundarschule unterrichtet werden, einzeln aufgezählt werden. Darüber stimmen wir am 5. Juni ab.

Das ist unsinnig. Damit werden die Schulen ihrer Handlungsfähigkeit beraubt. Ein Fach wie Biochemie wäre dann nicht mehr möglich, obwohl dieses seit Jahren mit Erfolg unterrichtet wird.

Weiterführende Schulen, wie auch die Berufsschulen setzen vernetztes Denken voraus. Die Welt ist komplexer geworden. Einzelwissen bringt uns nicht mehr weiter. Wir müssen Zusammenhänge erkennen können. Fächerverbünde sind dafür eine ideale Voraussetzung.

Wenn die Befürworter dieser Gesetzesänderung behaupten, die Einführung von Sammelfächern koste viel Geld, verschweigen sie, dass der Verzicht darauf viel teurer kommt. Denn dann müssten für den Kanton Baselland separate Ausbildungsgänge an der Pädagogischen Hochschule geschaffen werden. Die übrigen Kantone des Bildungsraums Nordwestschweiz befürworten nämlich Fächerverbünde oder haben sie bereits eingeführt. Ein Alleingang unseres Kantons würde also unnötig Steuergelder verschlingen.

Sagen wir deshalb klar NEIN zur Bildungsgesetzänderung, die Sammelfächer verhindern will.

Jaun und Meschberger in den Gemeinderat

Dieser Leserbrief zu den Gemeindewahlen 2016 von Roman Brunner erschien im Birsfelder Anzeiger vom 8. Januar 2016

Der Gemeinderat wird Ende Februar auf fünf Personen reduziert. Damit die Arbeit auch zukünftig seriös erledigt wird, sind wir auf engagierte, zuverlässige und kompetente Gemeinderäte angewiesen. Die beiden Kandidatinnen der SP Birsfelden, Regula Meschberger und Désirée Jaun, erfüllen genau diese Kriterien.

Jaun kennt als Vizepräsidentin der Gemeindekommission die Gemeinde und deren Verwaltung aus dem Inneren heraus. Sie setzt sich für Chancengleichheit und Nachhaltigkeit, unter anderem im Verein für die Schuljugend, ein und bringt neuen Schwung in den Gemeinderat. Ich schätze sie als engagierte, offene Persönlichkeit, die ihren Ideen treu ist, dabei aber lösungsorientiert agiert und konsensfähig und zukunftstauglich politisiert.

Meschberger ist ein politisches Schwergewicht in unserem Kanton und unserer Gemeinde. Sie ist bestens vernetzt, sachkundig in ihren Dossiers und setzt sich profiliert und mit Weitblick für die soziale Gerechtigkeit in Birsfelden ein, ohne dabei die schwierige finanzielle Situation aus den Augen zu verlieren.

Ich empfehle Ihnen deshalb, Regula Meschberger und Désirée Jaun am 28. Februar Ihre Stimme zu geben. Eine sinnvolle, vernünftige und für die Zukunft Birsfeldens essentielle Wahl!