Angst vor Sammelfächern?

Dieser Leserinnenbrief zu den Bildungsvorlagen vom 5. Juni 2016 von Regula Meschberger erschien in der Ausgabe des Birsfelder Anzeigers vom 13. Mai 2016.

Im Bildungsgesetz sollen alle Fächer, die in der Sekundarschule unterrichtet werden, einzeln aufgezählt werden. Darüber stimmen wir am 5. Juni ab.

Das ist unsinnig. Damit werden die Schulen ihrer Handlungsfähigkeit beraubt. Ein Fach wie Biochemie wäre dann nicht mehr möglich, obwohl dieses seit Jahren mit Erfolg unterrichtet wird.

Weiterführende Schulen, wie auch die Berufsschulen setzen vernetztes Denken voraus. Die Welt ist komplexer geworden. Einzelwissen bringt uns nicht mehr weiter. Wir müssen Zusammenhänge erkennen können. Fächerverbünde sind dafür eine ideale Voraussetzung.

Wenn die Befürworter dieser Gesetzesänderung behaupten, die Einführung von Sammelfächern koste viel Geld, verschweigen sie, dass der Verzicht darauf viel teurer kommt. Denn dann müssten für den Kanton Baselland separate Ausbildungsgänge an der Pädagogischen Hochschule geschaffen werden. Die übrigen Kantone des Bildungsraums Nordwestschweiz befürworten nämlich Fächerverbünde oder haben sie bereits eingeführt. Ein Alleingang unseres Kantons würde also unnötig Steuergelder verschlingen.

Sagen wir deshalb klar NEIN zur Bildungsgesetzänderung, die Sammelfächer verhindern will.

Jaun und Meschberger in den Gemeinderat

Dieser Leserbrief zu den Gemeindewahlen 2016 von Roman Brunner erschien im Birsfelder Anzeiger vom 8. Januar 2016

Der Gemeinderat wird Ende Februar auf fünf Personen reduziert. Damit die Arbeit auch zukünftig seriös erledigt wird, sind wir auf engagierte, zuverlässige und kompetente Gemeinderäte angewiesen. Die beiden Kandidatinnen der SP Birsfelden, Regula Meschberger und Désirée Jaun, erfüllen genau diese Kriterien.

Jaun kennt als Vizepräsidentin der Gemeindekommission die Gemeinde und deren Verwaltung aus dem Inneren heraus. Sie setzt sich für Chancengleichheit und Nachhaltigkeit, unter anderem im Verein für die Schuljugend, ein und bringt neuen Schwung in den Gemeinderat. Ich schätze sie als engagierte, offene Persönlichkeit, die ihren Ideen treu ist, dabei aber lösungsorientiert agiert und konsensfähig und zukunftstauglich politisiert.

Meschberger ist ein politisches Schwergewicht in unserem Kanton und unserer Gemeinde. Sie ist bestens vernetzt, sachkundig in ihren Dossiers und setzt sich profiliert und mit Weitblick für die soziale Gerechtigkeit in Birsfelden ein, ohne dabei die schwierige finanzielle Situation aus den Augen zu verlieren.

Ich empfehle Ihnen deshalb, Regula Meschberger und Désirée Jaun am 28. Februar Ihre Stimme zu geben. Eine sinnvolle, vernünftige und für die Zukunft Birsfeldens essentielle Wahl!