Kathrin Schweizer in den Regierungsrat

Vier Jahre lang war die SP nicht im Regierungsrat vertreten. Das entspricht nicht dem Konkordanz-Gedanken in unserem politischen System. Konkordanz heisst, dass die wichtigen politischen Parteien in der Regierung vertreten sind und gemeinsam Lösungen suchen, diskutieren und dann auch entscheiden.

Dabei ist es durchaus möglich, dass nicht alle Vertreterinnen und Vertreter mit dem Entscheid einverstanden sind. Die Erfahrung zeigt aber, dass jene Lösungen nachhaltig sind, die von allen gemeinsam erarbeitet worden sind und mitgetragen werden.

Damit auch im Kanton Baselland wieder gute nachhaltige Lösungen erarbeitet und gefunden werden, braucht es die SP im Regierungsrat. Kathrin Schweizer ist die Garantin fĂŒr Entscheide, welche die Anliegen der Bevölkerung ernst nehmen.

In den letzten Jahren wurde zwar viel gesprochen von Strategien unter anderem auch in Bezug auf die Armut. Konkrete Umsetzungen sind aber nicht in Sichtweite. Im Gegenteil, Familien mit tiefen und mittleren Einkommen werden vermehrt zur Kasse gebeten. Das geht auf die Dauer nicht gut. Regierungsrat und Landrat haben Verantwortung fĂŒr die ganze Bevölkerung zu ĂŒbernehmen. Um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen braucht es die SP mit Kathrin Schweizer in der Regierung.

Angst vor SammelfÀchern?

Dieser Leserinnenbrief zu den Bildungsvorlagen vom 5. Juni 2016 von Regula Meschberger erschien in der Ausgabe des Birsfelder Anzeigers vom 13. Mai 2016.

Im Bildungsgesetz sollen alle FĂ€cher, die in der Sekundarschule unterrichtet werden, einzeln aufgezĂ€hlt werden. DarĂŒber stimmen wir am 5. Juni ab.

Das ist unsinnig. Damit werden die Schulen ihrer HandlungsfÀhigkeit beraubt. Ein Fach wie Biochemie wÀre dann nicht mehr möglich, obwohl dieses seit Jahren mit Erfolg unterrichtet wird.

WeiterfĂŒhrende Schulen, wie auch die Berufsschulen setzen vernetztes Denken voraus. Die Welt ist komplexer geworden. Einzelwissen bringt uns nicht mehr weiter. Wir mĂŒssen ZusammenhĂ€nge erkennen können. FĂ€cherverbĂŒnde sind dafĂŒr eine ideale Voraussetzung.

Wenn die BefĂŒrworter dieser GesetzesĂ€nderung behaupten, die EinfĂŒhrung von SammelfĂ€chern koste viel Geld, verschweigen sie, dass der Verzicht darauf viel teurer kommt. Denn dann mĂŒssten fĂŒr den Kanton Baselland separate AusbildungsgĂ€nge an der PĂ€dagogischen Hochschule geschaffen werden. Die ĂŒbrigen Kantone des Bildungsraums Nordwestschweiz befĂŒrworten nĂ€mlich FĂ€cherverbĂŒnde oder haben sie bereits eingefĂŒhrt. Ein Alleingang unseres Kantons wĂŒrde also unnötig Steuergelder verschlingen.

Sagen wir deshalb klar NEIN zur BildungsgesetzÀnderung, die SammelfÀcher verhindern will.

Jaun und Meschberger in den Gemeinderat

Dieser Leserbrief zu den Gemeindewahlen 2016 von Roman Brunner erschien im Birsfelder Anzeiger vom 8. Januar 2016

Der Gemeinderat wird Ende Februar auf fĂŒnf Personen reduziert. Damit die Arbeit auch zukĂŒnftig seriös erledigt wird, sind wir auf engagierte, zuverlĂ€ssige und kompetente GemeinderĂ€te angewiesen. Die beiden Kandidatinnen der SP Birsfelden, Regula Meschberger und DĂ©sirĂ©e Jaun, erfĂŒllen genau diese Kriterien.

Jaun kennt als VizeprĂ€sidentin der Gemeindekommission die Gemeinde und deren Verwaltung aus dem Inneren heraus. Sie setzt sich fĂŒr Chancengleichheit und Nachhaltigkeit, unter anderem im Verein fĂŒr die Schuljugend, ein und bringt neuen Schwung in den Gemeinderat. Ich schĂ€tze sie als engagierte, offene Persönlichkeit, die ihren Ideen treu ist, dabei aber lösungsorientiert agiert und konsensfĂ€hig und zukunftstauglich politisiert.

Meschberger ist ein politisches Schwergewicht in unserem Kanton und unserer Gemeinde. Sie ist bestens vernetzt, sachkundig in ihren Dossiers und setzt sich profiliert und mit Weitblick fĂŒr die soziale Gerechtigkeit in Birsfelden ein, ohne dabei die schwierige finanzielle Situation aus den Augen zu verlieren.

Ich empfehle Ihnen deshalb, Regula Meschberger und DĂ©sirĂ©e Jaun am 28. Februar Ihre Stimme zu geben. Eine sinnvolle, vernĂŒnftige und fĂŒr die Zukunft Birsfeldens essentielle Wahl!