Ja zur erleichterten EinbĂŒrgerung der dritten Generation

Dieser Leserbrief von Walter MĂ€rki zur erleichterten EinbĂŒrgerung der 3. Generation erschien in der Ausgabe des Birsfelder Anzeigers vom 20. Januar 2017.

Am 12. Februar stimmen wir ab ĂŒber die erleichterte EinbĂŒrgerung von Enkel und Enkelinnen von Menschen, die in den 1960er Jahren eingewandert sind. Diese sind in der Schweiz geboren und sind hier zur Schule gegangen. Bei ihnen wird richtigerweise davon ausgegangen, dass sie integriert sind. Deshalb soll EinbĂŒrgerungsverfahren bei diesen Personen vereinheitlicht werden. Der Bund ist zustĂ€ndig fĂŒr die EinbĂŒrgerung dieser Menschen. Gibt es aber Hinweise, dass die Integration nicht oder nur mangelhaft vorliegt, kommt es nicht zur erleichterten EinbĂŒrgerung. Zudem haben Kantone und Gemeinden auch eine Rekursmöglichkeit.

Ich sage am 12. Februar JA zu dieser erleichterten EinbĂŒrgerung, weil diese jungen Menschen keine AuslĂ€nder mehr sind. Nichts unterscheidet sie von den Jugendlichen mit einem Schweizer Pass. Wir wollen diese jungen Menschen und wir brauchen sie. Mit der Möglichkeit der erleichterten EinbĂŒrgerung können wir ihnen unser Vertrauen zeigen. Nach drei Generationen ist sie oder er endlich voll und ganz Schweizerin oder Schweizer.

Es gibt auch in Zukunft keine automatische Einbürgerung. Wer erleichtert eingebürgert werden will, muss das ausdrücklich wollen und wünschen. So können beide Seiten sicher sein, dass das Einbürgerungsbegehren auch wirklich ernst gemeint ist.

Ja zur erleichterten EinbĂŒrgerung der dritten Generation