Den sozialen Ausgleich stärken

Die Globalisierung stellt unsere Gesellschaften vor gravierende Veränderungen. Wie gehen wir mit der fortschreitenden Automatisierung um? Was tun wir, wenn Menschen nicht mehr Arbeit finden können? Ich glaube, wir sind an den Grenzen des Wachstums angekommen. Das Mantra, mit genügend Wirtschaftswachstum die sozialen Gräben kitten zu können, wird im 21. Jahrhundert nicht mehr funktionieren. Ohne einen gesellschaftlichen Ausgleich werden die sozialen Fliehkräfte zunehmen, und mit ihnen die Toleranz und Offenheit unserer liberalen Gesellschaft ernsthaft gefährden.

Die SP ist seit über 100 Jahren die Vorkämpferin für sozialen Ausgleich und Fortschritt. Wir mit unserer Nationalratskandidatin Désirée Jaun stehen uneingeschränkt für soziale Mobilität, indem wir für erstklassige Bildung kämpfen, die für Menschen aus allen sozialen Schichten Aufstiegschancen bietet. Des Weiteren ist für uns Gesundheit ein Menschenrecht, und deshalb will Désirée mit uns Krankenkassenprämien für alle tragbar machen.

Der soziale Ausgleich ist elementar für den sozialen Frieden einer Gesellschaft. Wir wollen kein Auge um Auge, Zahn um Zahn. Nicht zuletzt steht in der Präambel unserer Verfassung, dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen.

Damit das auch umgesetzt wird, wählen wir am 20. Oktober die Kandidierenden der Liste 2 mit Désirée Jaun in den Nationalrat und Eric Nussbaumer in den Ständerat.

― David Seifert