Nein zu diesem Quartierplan

An der Gemeindeversammlung vom 11.Dezember sollen wir einen Quartierplan Rheinfelderstrasse / Wartenbergstrasse absegnen. Das Projekt, das mit diesem „Quartier“plan fĂŒr eine einzige Parzelle von uns StimmbĂŒrger/-innen ermöglicht werden soll, ist fĂŒr unsere Gemeinde weder architektonisch, noch mit Sicht auf die LebensqualitĂ€t ein Gewinn. Zudem ist das Projekt auch alles andere als nachhaltig: 76 % der Parzelle sollen ĂŒberbaut werden. Dieser Umgang mit Boden ist verantwortungslos.

„Verdichtung“ heisst nicht, alles zu ĂŒberbauen, sondern so zu bauen, dass trotz höherer Nutzung genĂŒgend Frei- und GrĂŒnflĂ€che freigehalten werden kann um so die LebensqualitĂ€t hoch zuhalten. Das vorgelegte Projekt nimmt weder architektonisch noch von der Nutzung her RĂŒcksicht auf die BedĂŒrfnisse unserer Gemeinde; auf die der Anwohner/-innen sowieso nicht.

Dass es bei diesem Projekt auch Gewinner gibt, ist klar, aber die Gemeinde und ihre Bewohnerinnen gehören definitiv nicht dazu. Wer selber MĂŒhe hĂ€tte, bei diesem Klotz mit Tankstellenshop zu wohnen, muss konsequenterweise diesen Quartierplan im Interesse einer besseren Lösung, die mit Umsicht und Verantwortung fĂŒr das Ganze geplant worden ist, ablehnen. Deshalb am 11. Dezember Nein zu diesem einseitigen Quartierplan.

Dieser Leserbrief von Florian Schreier zum Quartierplan Rheinfelderstrasse/Wartenbergstrasse erschien im Birsfelder Anzeiger vom 1. Dezember 2017.